Amphipoli – Das große Mysterium um das Königsgrab

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Wer liegt in dem Königsgrab begraben? Ganz Griechenland schaut seit einigen Monaten gespannt nach dem Dorf Amphipolis. Dort wurde auf einem Berghügel ein antikes Grab gefunden, das aus der Zeit Alexanders des Großen stammen soll. Der legendäre Eroberer lebte in der Zeit von 356 bis 323 vor Christus und soll laut Archäologen dieses Grab in Auftrag gegeben haben.

Vier Kammern, zwei Sphinxe und ein Skelett

Bisher wurden vier Kammern gefunden. Zwei Sphinxe und zwei 3,5 m hohe Karyatiden- das sind Frauenstatuen, die als Säulen dienen-, „bewachen“ den Toten. Doch für wen wurde dieses große prunkvolle Monument gebaut? Für die Mutter Alexanders? Für seine Frau Roxane? Oder für den König selbst? Das große Rätsel soll schnellstmöglich gelöst werden.

DNA-Analyse soll Toten identifizieren

Mithilfe eines DNA-Tests wollen die Forscher das Geschlecht des Leichnams bestimmen. Weiterhin sollen seine Essgewohnheiten zum Vorschein kommen, z. B. ob er Fleisch und Fisch gegessen hat oder Vegetarier war. Desweiteren kann die DNA mit der DNA von Alexanders Vater, Phillip II. von Makedonien, verglichen werden. Dessen Grabstätte war in der griechischen Stadt Vergina im Jahre 1977 entdeckt worden. Griechischen Medien zufolge wird es jedoch Monate, wenn nicht Jahre dauern, bis das Rätsel gelöst ist. Nichtsdestotrotz freuen sich die Bewohner des Bergdorfes auf den ansteigenden Tourismus. Seit der Entdeckung des Grabes sind die Besucherzahlen um das Mehrfache angestiegen.

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